Halten Sie (schon länger) Ausschau nach einer neuen Lebensperspektive?
War für Sie dabei die Anziehungskraft erfahrbar, die von Jesus Christus ausgeht?
Fühlen Sie sich hingezogen, Ihr Leben in seinen Dienst für die Menschen zu stellen?
Wollen Sie Ihre Fähigkeiten und Stärken in der Kirche für andere einsetzen?
Überlegen Sie, Priester in der Erzdiözese Wien zu werden?
Dann öffnen sich Ihnen hier Einblicke eines faszinierenden Weges.
Kennenlernen
Der Eintritt in ein Priesterseminar kann für manche wie ein Schritt in ein neues, unbekanntes und weites Land sein. Um sich besser orientieren zu können, bieten persönliche Kontakte mit Seminaristen und Vorstehern die beste Möglichkeit, mehr über diesen Schritt zu erfahren. Ein persönlicher, informeller Besuch im Priesterseminar oder die Teilnahme an Veranstaltungen unseres Hauses können dabei helfen, die Fragen zu klären: Will und kann ich mich auf den Weg einlassen? Wohin führt mich dieser Weg? Was hat Gott mit mir vor?
Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, vorab mit dem verantwortlichen Priester für die Berufungspastoral der Erzdiözese Wien Kontakt aufzunehmen, um die Frage der eigenen Berufung zu klären.
Bewerbung
Voraussetzungen für Bewerbungen und Aufnahme in das Priesterseminar (Propädeutikum)
Vom Bewerber wird erwartet, dass er
die notwendigen körperlichen, menschlichen und religiösen Voraussetzungen mitbringt
eine erste Entscheidung getroffen hat, Priester werden zu wollen
sich um eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus bemüht
die angebotenen Hilfen zur Berufsklärung und -entscheidung bejaht
sich aufrichtig dem Ausbildungsweg im Priesterseminar stellt
die Bereitschaft zum ehelosen Leben mitbringt und die entsprechende Lebensweise erprobt
sich ernsthaft und verantwortungsvoll den Anforderungen des Propädeutikums bzw. des späteren Theologiestudiums stellt
Bewerbern, die kein Maturazeugnis vorweisen können, steht der Weg in die Priesterausbildung ebenfalls offen. Voraussetzung ist allerdings ein Mindestalter von 20 Jahren, die EWR-Staatsbürgerschaft und eine abgeschlossene Berufsausbildung, sowie ein bestimmtes Maß an Allgemeinbildung.
Aufnahmeverfahren
Wenn sich der Eintritt in das Priesterseminar als möglicher und sinnvoller Schritt in den ersten informellen Kontakten und Begegnungen herausgestellt hat, beginnt das Aufahmeverfahren. Darin wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers für den Ausbildungsweg durch die Dokumentation der bisherigen Biographie, eine ärztliche Untersuchung, einen Persönlichkeitstest und ein Aufnahmegespräch mit dem Regens geprüft.
Nach einem persönlichen Aufnahmegespräch mit dem Diözesanbischof entscheidet dieser schließlich definitiv über die Zulassung zur Priesterausbildung und den Eintritt in unser Haus.
Ausbildung
"Jesus stieg auf einen Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein, die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte ...". (Mk 3,13-14)
Wie Papst Johannes Paul II. im Jahr 1992 in seinem nachsynodalen Schreiben "Pastores dabo Vobis" (PDV) dargelegt hat, steht für die Apostel zwischen Berufung und Aussendung eine Zeit der Ausbildung: Die Zeit des "Mit ihm Seins" ist das biblische Modell des Ausbildungsweges im Priesterseminar (vgl. Pastores dabo Vobis, 42).
Fest wird Kardinal Christoph Schönborn um 14.30 Uhr 4 Diakone aus dem Erzbischöflichen Priesterseminar Wien im Stephansdom zu Priestern geweiht. Mehr dazu hier.
Diakonenweihe 2012
Am Sonntag, 6. Mai 2012, hat Weihbischof DDr. Helmut Krätzl 2 Seminaristen aus dem Erzbischöflichen Priesterseminar Wien zu Diakonen geweiht. Mehr dazu hier.
Generalsanierung
Genauere Informationen zu den Baufortschritten finden Sie hier.
Jahresmotto "Übergang"
Alles weitere zum Jahresmotto "Übergang" finden sie hier.